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Nächste Critical-Mass am 31. Mai

Spontane Schwerpunkt Beobachtungen in der Rückertstraße – Dauerhafte Kontrollen sollten nicht fakultativ, sondern obligatorisch sein

Kinder der Rückert- und Elisabethschule haben an der Rückertstraße selbst gemalte Banner aufgehängt | Bild: KETTENREAKTION-OS

Motiviert durch die geplanten Schwerpunktkontrollen der Polizeiinspektion Osnabrück | noz (€) am Mittwoch, dem 1. November 2023, führte der Autor (radreflektor) auf seinem Nachhauseweg spontane „Schwerpunktbeobachtungen“ in der Rückertstraße durch. Die Ergebnisse waren äußerst beunruhigend, zumal sie sich in einem Zeitraum von ca. 10 Minuten abspielten. Ein Abriss in Bildern.

Die Rückertstraße ist für den »Schwerlastverkehr« durch Beschilderung (Zeichen 253 mit Zusatzzeichen 1020-30) gesperrt. Wenn das Schild »Anlieger frei« in einem Abschnitt mit Lkw-Verbot angebracht ist, bedeutet dies, dass man trotz einer zulässigen Gesamtmasse des Lkws von über 3,5 Tonnen in den gesperrten Bereich einfahren darf, sofern man zu einem Grundstück innerhalb des Verbotsbereichs möchte.

Aber der Reihe nach. Der Fahrer des weißen Lkw fährt trotz Rückstau in die Kreuzung ein. Ein Fußgänger am Fußgängerüberweg gestikuliert in Richtung des LKW-Fahrers. Der LKW-Fahrer steht nun in der Kreuzung und blockiert den Fußgängerüberweg. Im weiteren Verlauf blockiert er auch den (Rad)Schutzstreifen und fährt schließlich in Richtung Rheiner Landstraße weiter. Der LKW-Fahrer hatte also keine Aufgabe innerhalb der »Sperrbereich« zu erledigen.

Verstöße im Sperrbereich: Dringender Bedarf an dauerhaften Verkehrskontrollen, z.B. in der Rückertstraße

Insgesamt verdeutlicht die spontane Beobachtung in der Rückertstraße beispielhaft die Notwendigkeit dauerhafter Kontrollen. Die Straße ist für den „Schwerlastverkehr“ gesperrt, wobei das Schild „Anlieger frei“ im Kontext eines Lkw-Verbots bedeutet, dass Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen den Bereich befahren dürfen, sofern sie zu einem Grundstück innerhalb des Verbotsbereichs wollen.

Fazit

Der Vorfall mit dem weißen Lkw verdeutlicht jedoch, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer die Regeln respektieren. Trotz eines Rückstaus fährt der Lkw-Fahrer in die Kreuzung ein, blockiert dabei den Fußgängerüberweg und später auch den (Rad)Schutzstreifen. Die Tatsache, dass der Lkw-Fahrer keine Aufgabe innerhalb des Sperrbereichs hatte, unterstreicht die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen, um sicherzustellen, dass Verkehrsregeln eingehalten und die Straßensicherheit gewährleistet wird. Dauerhafte Überwachungsmaßnahmen sind entscheidend, um das Bewusstsein für die geltenden Verkehrsbestimmungen zu schärfen und Verstöße zu sanktionieren.

Eine Lösung für die Rückertstraße wäre z.B. eine Schulstraße.
Mehr zum Thema >Schulstraße< im Blog von Daniel: Keine Ausreden mehr – sichere Schulwege für Kinder jetzt!

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